Alufolies

Labyrinth (Objekte, Klänge, Musik, Licht)
Visuelle und akustische Rauminstallation im Alten Reitstall,
Schloss Colpach

Premiere: 4. Juni 2000

Ein Experiment rund um den Sonntag und seine Zeremonien zwischen interaktivem Theater und Performance. In einer räumlichen Objekt- und Klanginstallation wird ein surrealistischer Garten inszeniert, eine Mischung aus Ausstellung, Theater, Geisterzügen.
Der Sonntag dient diesem Irrgärtchen als Vorwand. Die Stars des Labyrinths sind die Objekte aller Sonntage in Luxemburg und stammen unmittelbar aus dem Badezimmer, vom Fußballfeld, aus der Kirche, den gemeinsamen Essen und Familienausflügen. Die Klangkulisse vermischt Interviews, Textauszüge, Stimmungen, Geräusche und Musik und lässt so die ausgestellten Objekte sprechen.
Die Zuschauer durchlaufen diesen Spielgarten in aller Freiheit und ergründen so ihren eigenen Standpunkt.

Presse:
Zwischen den wunderbaren Rittergeschichten in Colpach eine Beschwörung der Sonntage. Ein sonntäglicher Parallelismus. Eine in Szene gesetzte Beschäftigungsmöglichkeit.
(Lëtzebuerger Land)

Alufolies führt in die Absurdität unserer Sonntage ein. Ein schelmischer Humor durchläuft die Installation, die insgesamt dem respektvollen Weg der Erinnerung mit einem Nichts an Nostalgie folgt. Die Reflektion unserer Sonntage ruft mit schalkhafter Freude, doch ohne jegliche Bösartigkeit eine charmante Infragestellung hervor.
(Le Jeudi)

Teils absurd, teils komisch… Anfassen, zuhören, schauen, sich bewegen, alles ist erlaubt und so betrachten die Gäste die verschiedenen Arrangements mit Neugierde. Man kann sich in der Alufolie wunderbar verzerrt selbst spiegeln.
(gréngespoun)


Konzept: Nadine Entringer, Claude Mangen, Paul Thill, Serge Tonnar