Crossing Town

Ein theatralisch-choreografisches Porträt des modernen Lebens /
der modernen Stadt der Dienstleistungen,
inspiriert an der Stadt Luxemburg

von Gianfranco Celestino
Premiere: 7. November 2007 im Théâtre National du Luxembourg

Das Tanzstück Crossing Town dreht sich im Kern um die stereotypen bis sonderbaren kommunikativen Beziehungen und die Dynamik der BewohnerInnen moderner Städte, wobei sich die Beobachtung insbesondere auf eine Stadt, nämlich Luxemburg, konzentriert.
Da die Menschen oder - wie man sie im Theater nennt - die Figuren Tür an Tür leben, kreuzen und begegnen sie sich notgedrungen. Sie beobachten und ignorieren sich, sie sind Egomanen. Sie werden sich nicht darüber bewusst, dass sie alle Teil derselben Wirklichkeit sind.
Vor einer surrealen Geräuschkulisse decken fünf TänzerInnen die Allüren und die Eigenarten der Figuren eines Alltags auf, der nach genauer Prüfung bisweilen sogar bizarr erscheinen mag. Crossing Town ist der 1. Teil des The Luxembourg Project, eine Hommage an die Stadt Luxemburg und ihre EinwohnerInnen, ihre Gewohnheiten und ihre Lebensart. Das Projekt vereint KünstlerInnen aus Theater, Tanz und bildender Kunst.

Voller menschlicher Schwächen begegnen sich die Darsteller und streiten, konkurrieren, lieben und schlagen sich ... Selten hat sich die Kombination fünf unterschiedlicher Tänzer als so rundes Bild zusammengefügt.
(Tageblatt)

Celestino ist bei der von ihm für das Publikum geschaffenen Scheinwelt über den Zustand der Individuen äußerst scharfsichtig. Crossing Town reflektiert die Beziehungen, die der Mensch zu seiner Umwelt, seinem inneren Milieu (Körper und Psyche) und seinem äußeren Milieu (Wohnung, Wohnorte, menschliche Beziehungen) unterhält.
(d'Lëtzebuerger Land)

Künstlerische Leitung: Gianfranco Celestino
Assistenz: Anne-Mareike Hess
Bühnenbild: Do Demuth, Musik: Emre Sevindik
Kostüme: Isabelle Dickes, Video: Steve Strasser
TänzerInnen: Franck Baranek, Laurence Katz,
Emmanuel Le Floch, Stefano Spinelli,
Jeanna Serikbayeva-Larosche

Eine Koproduktion mit dem Théâtre National du Luxembourg und dem TROIS C-L Centre de Création Chorégraphique Luxembourgeois