Elephant Man

von Bernard Pomerance
(in deutscher Sprache)

Premiere: 16. April 2004, Kulturfabrik Esch/Alzette
Tournee: Theaterfestival Halle 2004 (D)

„Tis true my form is something odd, But blaming me is blaming God; Could I create myself anew I would not fail in pleasing you. If I could reach from pole to pole Or grasp the ocean with a span, I would be measured by the soul; The mind's the standard of the man.”
A Poem often quoted by Joseph Merrick, The elephant man

London, 1884: Der Chirurg Frederick Treves entdeckt einen völlig entstellten und missgestalteten Mann, der als Jahrmarktsattraktion ausgebeutet wird. Beeindruckt von dessen Missbildungen, kauft Dr. Treves Merrick, und entreißt ihn so der Gewalt seines Besitzers und der täglichen Erniedrigung, ausgestellt zu sein. Zuerst hält der Chirurg „das Monster“ für von Geburt aus schwachsinnig. Sehr schnell stellt er fest, dass es sich bei Merrick um einen gepeinigten intelligenten Menschen von hoher Sensibilität handelt. Indem er die Persönlichkeit des „Monsters“ aufdeckt, wird sich der Chirurg diesem unglaublich sensiblen und liebesbedürftigen Wesen zutiefst zuneigen.

Elephant Man behandelt die Thematik der Missbildungen, des Andersseins, und folglich die diversen Facetten der Ablehnung. Wenn die „Monstrosität“ angesprochen wird, dürfen „Menschlichkeit“ und „Humanismus“ nicht ausgeklammert werden.

Presse:
…eine brillante Interpretation... eine Inszenierung, deren Minimalismus genau so subtil wie raffiniert ist. Ein Segen für das Theater!
(La voix)

Eine Interpretation von seltener Geschlossenheit.
(Luxemburger Wort)

…eine wunderbare minimalistische Ästethik… Frédéric Frenays Regiearbeit ein Glücksgriff. Genau wie die schauspielerische Leistung …
(d’Land)


Regie: Frédéric Frenay
Bühnenbild und Kostüme: Jeanny Kratochwil
Ausführung der Kostüme: Peggy Wurth
Ausführung des Bühnenbildes: Olivier Vasic, Ralph Waltmans
Licht: Karim Saoudi
Maske: Joël Seiller
Produktionsleitung: Rielle Kayser - Kill

Darsteller: Marion Poppenborg, Claude Mangen, Daniel Plier, Mike Tock, Serge Tonnar

Koproduktion mit der Kulturfabrik Esch