Berny Z.: nothing is holy

„You can leave me, I don’t care
Shut the door and close the lights
Don’t forget to put the past
On the table near the cups, that will be fine“

Nachdem Berny Z. 1995 schon bei der MASKéNADA-Produktion „M.U.H.“ mitwirkte, kam 1996 endlich sein Debut-Album „nothing is holy“ raus. Zeches zählt bis heute zu den eigensinnigsten und originellsten Songwritern Luxemburgs. Begonnen hat seine Karriere als Kind mit Musik- und Klavierstudien im hauptstädtischen Konservatorium. Als Autodidakt wechselt er zur Gitarre und tourt in den 1980er Jahren als Straßensänger. Für sein Studium der europäischen Literatur zieht er nach England und versucht mit immer neuen Ausdrucksmöglichkeiten, wie Radiosendungen oder Dokumentarfilmen, kreativ zu sein. Sein Brot verdient er mittlerweile als Englischlehrer, beschäftigt sich aber ab Anfang der 90er Jahren wieder stärker mit Musik: 1995 gründet er die Electric Berny Band und lässt sich schlussendlich auf Druck von seinen Freunden und Musikerkollegen Serge Tonnar und Thierry Kinsch auf eine erste CD-Produktion ein.
Im Sommer 1996 werden in den Low Key Studios in Meispelt die neun Songs für „nothing is holy“ eingespielt, Songs die über Jahre hinweg Zeit hatten, zu reifen und durch die Beteiligung zahlreicher Musiker einen neuen Schliff bekamen. Die musikalische Sensibilität vermittelt eine Vielfalt von Gefühlen und bewegt sich zwischen Rock, Blues, Folk und Grunge. Die Texte erzählen vom Leben, von Liebe und Hass, dem Tod, Drogen und „von der Ruhe ganz unten in einer Thunfischdose“. 2005 bringt Berny sein 2. Album „lost over luxembourg“ in Eigenproduktion raus. „nothing is holy“ hat gut gealtert und zählt heute zu den unumgänglichen Klassikern der Luxemburger Rockproduktion.

Presse:
Fernab von marktüblichen postpubertären heiseren Quetschstimmen, entschwindet merklich das Gefühl der typischen luxemburgischen Produktionen. Bei Berny Zeches hat man eher das Gefühl, er trüge einen zu engen Nierengurt beim Singen oder man hätte ihn in der Wüste Gobi, hundert Meter von einer Oase entfernt, an eine Palme gekettet.
(Gréngespoun)

„Nothing is Holy“ ist das Abbild eines aufrichtigen Ausdrucks, handgemachte Lieder, eines nach dem anderen, als würde man ein Möbelstück herstellen, Brett für Brett, Schraube für Schraube.
(Jeudi)


Komposition und Texte: Berny Zeches
Produktion: Thierry Kinsch & Serge Tonnar
Musiker: Berny Zeches, Ty Kinsch, Sergio Soares, Paul Neuen, Serge Tonnar, Coco Faber, John Schlammes, Max Vogel, Fern Neumann, Menn Olinger,Rossi Handsley, Mike Schuh, Mike Tock, Eric Van der Loo.