L'Homme Qui

'' Il y a
l'Homme qui prenait sa femme pour un chapeau,
l'Homme qui ne voyait que la moitié de son visage,
l'Homme qui... ''



von Peter Brook und Marie-Hélène Estienne nach Oliver Sacks
(in französischer, deutscher und luxemburgischer Sprache)

Premiere: 12 April 2002 im Forum Geesseknäppchen Luxemburg
20. April: Event-Konferenz mit Philippe Van Eeckhout („Die verletzte Sprache“)
Teilnahme am Saar-Lor-Lux-Jugendtheater-Festival


Es gibt Menschen, die an einem anderen Ort mit nicht festgelegten Grenzen leben. Meistens schließen sie sich dort ein, manchmal unternehmen sie eine Hin- und Rückfahrt, man sagt, sie seien verrückt. Und dann gibt es Menschen, die auf sie zugehen. Ärzte, die ihr Universum erforschen, die versuchen, sie zu verstehen. Oder aber Schauspieler, denn deren Beruf ist es, von einer Wirklichkeit in die andere zu reisen. Und dennoch handelt es sich nicht um psychiatrische Fälle. Also stellt sich die Frage, wo sich die tatsächliche Grenze zwischen „Normalität“ und Wahnsinn befindet. Dazu muss man eine Reise über diese Bresche der Personen hinweg unternehmen, deren alltäglicher Kampf darin besteht, das zu bremsen, was sie als Enthumanisierung empfinden. Das Stück ist eine Konfrontation mit einigen dieser seltsamen und unserem Verständnis so fremden Helden.

Presse:
…wohl die Theatererfahrung der Saison 2001/2002 …
(Tageblatt)

Eine äußerst sensible Inszenierung jenseits allen Voyeurismus. Grandiose schauspielerische Leistung. Ein absolutes Muss!
(d’Zeitung vum lëtzebuerger Vollek)

Eine Ode an die Toleranz und die Menschlichkeit. Eine sehr subtile Inszenierung, in der nichts dem Zufall überlassen wird, vom szenischen Konzept bis hin zur Musik … die Schauspieler sind in ihrer Darstellung der Kranken verblüffend echt. Die Ersichtlichkeit ihres Kampfes gegen die Krankheit ist herzzerbrechend und rührt zu Tränen.
(le Quotidien)

Ein hochinteressantes, Kunst vernetzendes Regiedebüt, das mehr als gelungen ist. Von den Schauspielern geht eine unheimliche Intensität aus. Diese Welt zu entdecken lohnt sich absolut. So wie es sich lohnt, MASKéNADAS innovatives Theater zu entdecken.
(d’Land)


Inszenierung: Frédéric Frenay
Assistenz: Daniel Tanson
Musik: StereOneric
Video: Nicholas Elliott

Darsteller: Alice Adam, Sascha Ley, Claude Mangen, Pascal Munyanshongore, Daniel Plier