KLAMMS KRIEG

von Kai Hensel

Premiere: 23. April 2013

in der Banannefabrik in Bonnevoie

Gastspiel in Eupen im Februar 2014

13 Schulvorstellungen in Luxemburg 2014

weitere Schulvorstellungen 2015

Klamm, ein engagierter Deutschlehrer, steht vor einer Klasse, die ihm den Krieg erklärt hat, da sie ihn für schuldig am Suizid eines Mitschülers hält. Aus ständig wechselnden Blickwinkeln, in kurzen Momentaufnahmen setzt sich der Lehrer mit der schweigenden Klasse auseinander, argumentiert, manipuliert, greift an, versucht alles, um sein Leben und emotionales Überleben im Schulalltag zu rechtfertigen.

Klamms Krieg ist ein brillant geschriebenes, intelligentes und fesselndes "Lehrstück", das den Zuschauer auffordert Position zu beziehen - nicht zu ignorieren oder zu schweigen.

MASKéNADA organisiert - in Zusammenarbeit mit dem "Centre d'Information et de Prévention", welches die Initiative Prévention Suicide ins Leben gerufen hat - Debatten und eine Diskussionsrunde rund um das Thema Suizid.

Einmal mehr hat sich MASKéNADA auf eine ambitionierte Produktion eingelassen, bei dem (!) es diesmal um die Erforschung und Prävention von Selbstmordvorhaben geht. Veranschaulicht wird das wegweisende Projekt durch einen Bühnenmonolog, der souverän von dem deutschen Schauspieler Nickel Bösenberg getragen wird. (...) Das Stück wendet sich an Schulklassen und Pädagogen, an Heranwachsende aber auch an ein reiferes Publikum. Gleichgültig wird es keinen lassen.
(Luxemburger Wort)

Die Autodestruktion des Selbstbildes, dieser Karikatur eines den Faust zitierenden Sakko-Trägers und die damit einhergehende Zügellosigkeit macht aus der Regiearbeit von Marion Poppenburg in der Banannefabrik ganz großes Theater, (...) eine bewegende und zum Nachdenken anregende Studie über einen sich schrittweise ankündigenden Kontrollverlust.
(d'Lëtzebuerger Land)


Schauspieler: Nickel Bösenberg
Regie: Marion Poppenburg
Assistenz: Tom Brucher
Foto & Grafik: Misch Feinen